Der Geister der Johannisburg

 

PROLOG:

Vor vielen, vielen Jahren, lebte Jolinde van Hallasdorf. Doch eines Tages brach Krieg aus und Jolinde wurde als Geisel genommen und wurde auf der Johannisburg von Räubern gefangen gehalten. Ihr Vater war zu dieser Zeit im Krieg und bekam den Drohbrief nicht rechtzeitig und konnte deshalb Jolinde nicht vor dem Tod bewahren. Jolindes Geist spukt bis heute in den Katakomben der Johannisburg, und ihre Seele wird nicht ins Jenseits gehen können, bevor sie sich an den Nachkommen der Geiselnehmer gerächt hat...

 

KAPITEL 1

 

Hanna und Louisa Neuburg waren das Dreamteam der Klasse, denn sie waren eineiige Zwillinge. Eines Tages fuhren sie auf Klassenfahrt in die Johannisburg, die seit einigen Jahren nach umfangreichen Renovierungsarbeiten als Jugendherberge dient. „3 Tage in einer alten Burg! Wir werde soviel Spaß haben! Hoffentlich mit Charlotta in ein Zimmer“, rief Hanna glücklich. Louisa nickte, sie war nie sehr gesprächig. Da mischte sich ihre beste Freundin Charlotta ein „Hoffentlich werden die Zimmerpartner nicht wieder gelost und wir können sie uns selbst wünschen.“

 

KAPITEL 2

 

Seht mal der Bus kommt endlich!“ rief Hanna und hüpfte auf und ab. Louisa grinste „Das sieht man dir an.“ Alle drei stiegen lachend in den Bus. Die Fahrt verlief reibungslos am Ende fuhr die Klasse noch über einen holprigen Schotterweg bis sie endlich die Burg von der Straße aus sehen konnten. Die Lehrerin rief: „Hört zu, ihr dürft frei eure Zimmerpartner wählen, aber wenn ihr Blödsinn macht werdet ihr auseinander gebracht, ach ja und Jungs und Mädchen werden getrennt.“ Lotta stöhnte „Heisst das etwa ich muss zu den Barbies? Sie wissen doch, dass ich nichts mit Mädchen anfangen kann. Jo und Phil sind tausenmal cooler!“ protestierte sie. Aber Frau Hoppenrieder warf ihr einen bösen Blick zu. Da fuhr der Bus endlich auf dem Parkplatz ein, alle bis auf Lotta Phil und Jo sprangen fröhlich aus dem Bus und in ihre Zimmer. „Achja es gibt vierer Zimmer“ rief Frau Hoppenrieder und teilte Jo, Phil und Lotta auf die Dreierzimmer auf. Zu ihrem Pech kam Lotta zu Hanna, Louisa und Charlotta. Natürlich nörgelte Lotta sofort herum „Was seid ihr denn für Barbies“

 

KAPITEL 3

 

Die drei Freunde sahen sich eine Liste der verschiedenen Angebote, die im Foyer am Schwarzen Brett ausgehänt war, an. „Lass uns die „UNHEIMLICHE FÜHRUNG DURCH DIE KATAKOMBEN“ machen.“ sagte Charlotta aufgeregt und die Zwillinge stimmten zu. Plötzlich sagte eine Stimme „Ihr macht euch doch sowieso in die Hose. Macht doch lieber den Malkurs mit den anderen Barbies.“ Natürlich war es Lotta gewesen. Hanna drehte sich um und fauchte: „Lass das mal unsere Entscheidung sein Lotta!“

 

KAPITEL 4

 

Endlich fängt die Führung an!“ rief Hanna. „Schhh“ machte Lotta „reg dich mal ab Barbie.“ Louisa warf ihr einen verächtigen Blick zu, doch dann meldete sich ein Mann zu Wort: „Hört mal zu, mein Name ist Markus Lottar aber ihr könnt mich Mark nennen und mich duzen. Heute machen wir eine Unheimliche Führung durch die Katakomben, dort hat unter anderem Prinzessin Jolinde ihr leben verloren, es heißt sie spuckt immernoch dort“ eine unheimliche Stille legte sich über die Klasse 9b. „Wo ist das Klo? Ich muss mal!“ diese Worte durchbrachen die Stille und sie kamen von niemand anderem als Günter dem Klassenclown. „Das ist wohl etwas zu Spät.“ raunte Lotta aber Mark wies sie zurecht: „Nana junges Fräulein, er kann ruhig auf die Toilette gehen sie befindet sich dort drüben.“ „Ich muss doch nicht.“ sagte Günter mit grinsendem Gesicht. Die Klasse stöhnte: „MENSCH GÜNTER!“, dann ging es endlich Los.“

 

KAPITEL 5

 

Mark erklärte viele Spannende Dinge über die Katakomben, und das man sich darin leicht verlaufen könnte. Louisa und Hanna waren so faszieniert das sie die Klasse aus den Augen verloren. Louisa tippte Hanna an: „WO. SIND. DIE. ANDEREN!“, jetzt bemerkte auch Hanna das sie alleine waren. „Oh Nein! Ich weiß nicht mehr wo der Ausgang ist!“ Plötzlich hörten sie eine sanfte Mädchenstimme: „Folgt mir ich bringe euch hier hinaus.“ Hanna und Louisa folgten der Stimme. „Wo bist du rief Hanna.“ Plötzlich sprang eine bleiche Gestalt um die Ecke, mit weißen Augen und hellem zerissenem Kleid, ihre Pechschwarzen Haare standen in alle richtungen ab. „Hier bin ich und jetzt kommt ihr nie wieder hier hinaus!“ brüllte das Geistermädchen.

 

KAPITEL 6

 

Das Geistermädchen schob die Beiden in einen kleinen angsteinflösenden Raum: Stofffetzen hingen überall herum als hätte es hier eine Schlacht gegeben und Spinnweben gaben den krönenden Abschluss: „Was willst du von uns“ sagte Hanna zitternt und da platzte es dem Geist heraus: „Mörder! Eure Vorfahrren waren Mörder, ich werde mich rächen!“ „Was heißt das?“ sagte Hanna verwirrt. „Ohhh, das ist eine lange Geschichte...“

 

KAPITEL 7

 

Mein Name ist Jolinde, Prinzessin von Kaltental. Ich wurde verschleppt, hierher, von euren Vorfahren und wegen ihnen bin ich schließlich gestorben! UND DAFÜR WERDET IHR BüßEN!“ Plötzlich fuhr eine Wand hinauf und gab den Blick frei in ein unheimliches Labyrinth frei. „Hier werdet ihr nie mehr lebend hinaus kommen“ säuselte Jolinde und schob die beiden saft hinein. „Es gibt so viele tödliche Fallen.“ Da fuhr die Wand hinunter. Die beiden waren eingesperrt.

 

KAPITEL 8

 

Die erste Falle war ein riesiger Lavagraben, darüber hingen zwei unstabile Seile, Hanna war die mutigere, sie hangelte sich als erste über den Graben, Louisa sah ängstlich in die blubbernde gelb-orange Masse. „M-muss ich...“ stotterte sie ängstlich Hanna nickte auffordernd. Also nahm Louisa all ihren Mut zusammen und packte die Seile und hangelte los, plötzlich rissen die Seile, Louisa sah die Lava immer näher kommen, sie stieß einen langen, gellenden Schrei aus, sie spürte die wärme unter ihren Füßen, plötzlich wurde sie von Hanna am Arm gepackt, gerade noch rechtzeitig. Zitternd gingen sie weiter.

 

Die beiden wollten gerade um die Ecke gehen als ihnen eine Schar Fledermäuse entgegen kam, die beiden erschraken fürchterlich und versuchten verzweifelt die kleinen Biester aus ihren Haaren zu befreien, endlich konnten sie weitergehen.

 

Die nächst weniger specktakulär aus, aus beiden Wänden kamen Stacheln, doch dann hörte man ein leises Surren und die Wände mit den Stacheln kamen aufeinander zu, in sehr kurzen Abständen. Wie sollten die Zwillinge diese Falle bezwingen? Hanna sah sich um, da Entdeckte sie auf dem staubigen Boden eine Eisenstange, Hanna klemmte sie zwischen die beiden Wände und blockierte so den Mechanismus. „Du zuerst!“ forderte sie ihre Schwester auf, Louisa zögerte erst, ging dann aber doch an den Stacheln vorbei und wartete auf ihre Schwester. Hanna lief vorsichtig los und hatte es fast geschafft als plötzlich die Stange mit einem lauten Bling weggedrückt wurde. Hanna bemerkte es und sprang mit einem Satz nach vorne, ehe sie zerdrückt wurde.

 

AUFGABE stand in Lettern auf einem Schild. Louisa las vor „Fidet den Schlüssel im Heuhaufen um in den nächsten Raum zu gelangen.“ Hanna begann sofort im Heuhaufen herumzuwülen, wären Louisa nachdachte... Plötzlich rief sie: „Halt benutz doch dein Magnetisches Armband, der Schlüssel wird davon angezogen!“ „Super Idee!“ rief Hanna, und im Handumdrehen hatten sie den Schlüssel gefunden. Louisa schloss die Tür in den nächsten Raum auf.

 

Die letzte Falle war die gefährlichste: ein See den man überwinden musste: voller Krokodile. Hanna wusste sich sofort zu helfen sie hüpfte so schnell sie konnte über die Rücken der Krokodile, doch Louisa zögerte. „Ich kann das nicht, ich bin nicht so mutig wie du.“ Hanna sagte „ Bitte tu es für mich, ich will dich nicht verlieren!“ Louisa nam ihren ganzen Mut zusammen schloss die Augen und sprinntete über die Krokodile.

 

KAPITEL 9

 

Ich kanns nicht fassen, ich habe es geschafft. Ich habe es wirklich geschafft!“ rief Lousia. Da sahen sie den Ausgang un liefen hinaus, sie waren in einer Abstellkammer gelandet und liefen aus dem Raum, dort sahen sie auch die Treppe die nach oben führte, sie wollten gerade loslaufen als die Prinzessin wie aus dem Nichts auftauchte „Wie konntet ihr überleben!“ schrie sie wütend und kam immer näher auf die beiden zu. Hanna sah zwei Jungen die Treppe hinunterkommen. Jo und Phil wurde ihr klar. „Lass sie in Ruhe.“ schrie Jo und warf seine Glasflasche nach dem Geist, die Flasche flog durch den Geist hindurch und Hanna fing sie anschließend auf. Dem wurde schwindelig und er fiel in Ohnmacht, Hanna und Louisa liefen zu Jo und Phil. Louisa zu Phil und Hanna zu Jo. Die beiden Jungen wurden fest umarmt.

Jo sagte: „Mit Lotta reden wir nie wieder, sie hat gelacht als sie gehört hat, dass ihr weg seid.“ Alle vier gingen hoch, gleich in den Speißesaal. „Da runter gehen wir nie wieder“ sagten die Zwillinge lachend als von unten ein lautes „Neeeeeiiiiiiinnnn!“ kam

 

Fortsetzung ist in Arbeit